DER UMWEG

Der Umweg nach Kenia bestand darin, dass unser Flug eine Stunde Verspätung hatte, wegen einem Defekt am Flugzug. Ja, natürlich ist eine Stunde nicht wirklich schlimm. Und wir sind ja dann auch abgehoben um nach knapp zwei Stunden unser Abendessen, um ein Uhr nachts, zu uns zu nehmen. Auch nicht tragisch denken sich manche. Stimmt auch. Doch nach dem zweiten Happen im Mund meldet sich der Pilot, "..es tut uns Leid aber der Defekt ist wieder aufgetreten. Wir müssen umdrehen und landen. .." Wem bliebt da im ersten Moment nicht das Essen im Hals stecken? Nach 4 Stunden Flug sind wir in Köln gelandet - Frankfurt hat ja Nachtflugverbot. -.-' Nicht weiter schlimm - ab zur Gepäckausgabe und weiter in einen Bus der uns wieder nach Frankfurt bringen soll. Doch halt. Alle sind draußen, das Gepäckband dreht sich nicht mehr und unsere Koffer sind noch nicht da ???!!! 10 Minuten später und ziemlich am Ende mit den Nerven beginnt sich das Gepäckband wieder zu drehen - unsere Koffer - Halleluja! Ab in den Bus und drei Stunden mitten in der Nacht von Köln nach Frankfurt fahren. Klingt toll, endlich schlafen! Nö, war nur nichts - der Bus hatte einen Defekt und Piepte die ganze Zeit - Drei lange Stunden lang. Dem Wahnsinn nahe kamen wir endlich in Frankfurt am Airport Hotel an. Kleiner Snack und dann die Verkündung das es nun mit dem Bus in die Innenstadt geht da das Hotel in dem wir in dem Moment waren nicht genug freie Plätze hatte. Herrlich! Das könnte sich wohl kein Komiker besser ausdenken. Tja nach einer sehr Nervenaufreibenden Nacht ging es um 7 Uhr morgens, nach etlichen Telefonaten mit dem Reiseveranstalter (unsere Safari sollte gleich nach Ankunft am Flughafen beginnen), endlich ins Bett. 12 Uhr raus aus den Federn! Länger ist das Zimmer von der Fluggesellschaft nicht gebucht. Ab zurück zum ersten Hotel mit Frühstück oder eher gesagt Mittagessen, Kaffeekuchen... und um endlich auf den Punkt zu kommen, wir sind am Ende 24 Stunden später los geflogen von der eigentlichen Abflugzeit her gerechnet. Dann nochmal 10 Stunden drauf und wir waren in Kenia. Das war "der kleine Umweg".

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