Balis weltbekannte Reisterrassen

05.08.2018

Vermutlich um das 8. Jahrhundert wurden die Terrassen mühevoll von vielen Balinesern in den Hang gearbeitet. Nun ist es ein Touristenmagnet der Tag täglich hunderte Menschen anlockt. Auch wir konnten an diesem Ziel nicht vorbei.













Tegallalang Rice Terrace

Die Terassen bei Tegallalang sind neben den Jatiluwih die berühmtesten Balis. Die Terrassen bei Jatiluwih gehören mittlerweile zum Unesco Weltkulturerbe und sind um ein vielfaches größer als die bei Tegallalang. Doch werden sie im Vergleich weniger besucht aufgrund ihrer weiten Entfernung zum nächst größerem Ort mit Hotel und Touristen. Ganze 2 Stunden darf man von Ubud einplanen und knapp 3 Stunden von Kuta aus. Die Terrassen von Tegallalang sind dagegen von Ubud aus in 30 Minuten erreichbar. 

Tipp:

Kommt man bei den Tegallalang Rice Terrace an und fährt dann etwas weiter, kommt man zu einem anderen Teil der Terrassen bei dem das Touristenaufkommen viel geringer ist.

Reisterrassen sind wohl das Markenzeichen von Bali. Wo man hingeht, man findet vieler Orts Terrassen an Hängen oder auf Flachland. Sie sind überall und sichern das Einkommen vieler Inselbewohner. Zudem sind sie schön anzusehen und bieten Touristen tolle Möglichkeiten. Neben dem Wandern durch die Felder, gibt es oft Café am Rande der Terrassen oder sogar mitten drin in denen man eine Auszeit nehmen und die Aussicht genießen kann. Die Terrassen an Hängen bieten traumhafte Aussichtsplattformen an und zumeist auch viele Schaukeln. Der Schaukelspaß ist mit umgerechnet 6€ auch wirklich erschwinglich und ermöglicht eine unbezahlbare Aussicht. An der Hauptstraße zu den Terrassen haben sich unzählige Verkaufsstände angesiedelt die allerlei Dinge verkaufen.













Mitten durch die Reisfelder

Wann ist die Beste Zeit für einen Besuch?

Die großen Touristenbusse schlagen meist zur Mittagszeit ein. Daher ist die beste Zeit am morgen oder am späten Nachmittag. Außerdem steht da die Sonne auch günstig für tolle Fotos. Wir selbst waren am späten Nachmittag da.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Mindestens 1,5 Stunden sollte man für einen Besuch einplanen. Wer weitläufig die Gegend erkunden möchte sollte viel mehr Zeit mitbringen.

Wie kommt man dorthin?

Das ist abhängig von deinem Ausgangspunkt. Ist man in Ubud unter gekommen lohnt es sich einen Roller zu mieten, denn die Parkplatzmöglichkeiten für Autos sind gering. Kommt man von weiter weg ist ein Taxi zum Chartern wohl die beste Möglichkeit. Oder man hat das Glück wie wir und hat von Hotel einen Shuttelservice.

Was sollte man unbedingt ausprobieren?

Ein Foto im Reisfeld gehört auf jeden Fall ins Fotobuch, außerdem ist das Schaukeln über die Reisterrassen ein einmaliges Erlebnis das man gerne mitnehmen sollte.

Gibt es was zu beachten?

Das tropische Umfeld und der meist bedeckte Himmel in der Gegend um Ubud lassen alles sehr schwül werden mit immer mal wieder auffrischenden kalten Winden. Ja das Klima ist dort erstaunlich. Man sollte zudem auf rutschfeste Schuhe achten und bedenken das man steile Hänge hoch und runter läuft.

Kostet der Besuch Geld?

Prinzipiell kostet es nichts die Terrassen zu besuchen. Jedoch finden sich auf einigen Wegen alte Bauern die einen zur Spende bitten. Was man dabei gibt ist einem selbst überlassen. Weicht man solchen Wegen aus kommt man auch ohne kosten durch, wobei ich es in Ordnung finde das man zur kleinen Spende gebeten wird.










Frei zugänglich

In den Morgen- und Abendstunden kann man die Bauern antreffen und ihnen bei ihrer Arbeit zusehen. Anders als bei flachen Feldern ist bei den Terrassen alles noch Handarbeit. Selbst die Technik für das Bewässerungssystem ist uralt und von Hand erbaut. Das Wasser wird hierbei von Quellen und Bächen aus den Bergen bezogen, sodass auch eine Versorgung während der Trockenzeit möglich ist. Denn Reis kann ganzjährig angepflanzt und geerntet werden.

Die Betitelung die Tegallalang Rice Terrace wären die schönsten kann ich nicht ganz bestätigen. Ich finde alle Terrassen mit ihrer eigentümlichen Umgebung haben etwas besonderes an sich. Die Tegallalang Terrassen sind mehr vom Dschungel eingerahmt was gut zu der tropischen Insel passt, andere sind von ihrer Berglandschaft geprägt oder eben sehr glatt und weitläufig. ..ja doch die Tegallalang Rice Terrace sind schon etwas besonders. Und wenn die Sonne langsam verschwindet wird die Atmosphäre eine völlig andere.


Zurück

© 2020 vivi.mahia. Alle Rechte vorbehalten. Alle Fotos sind geistiges Eigentum von Vivien Ofenloch. Achtung Werbung! Genannte Unternehmen werden von mir auf freiwilliger Basis genannt, kein Post ist gesponsert.
Unterstützt von Webnode
Erstellen Sie Ihre Webseite gratis! Diese Website wurde mit Webnode erstellt. Erstellen Sie Ihre eigene Seite noch heute kostenfrei! Los geht´s