Kenia - meine erste Safari

15.09.2018

Direkt vom Flughafen ging es in den Geländewagen und rauf auf die gefährlichste Straße der Welt. Nach stundenlangem fahren war endlich das Ziel in Sicht - der Tsavo National Park. Der Lichtblick war groß, die Vorfreude gigantisch - doch dann - wo waren denn die Tiere? 

Keine Tiere?

Nach einer dicken Stunde Fahrt durch den Park sahen wir außer gelegentlichen Dik-Diks nichts. Die Verwunderung war groß, denn auf der gefährlichsten Straße der Welt konnten wir aus der Ferne Elefanten sehen und Zebras die am Straßenrand neben den Autos herlaufen. Aber im Park, dort war lange lange nichts zusehen. Bis..





















Ein unglaublicher Moment

Afrika ist ein Abenteuer - für Menschen die etwas Erleben wollen.


Ich habe Giraffen schon im Zoo gesehen und auch diverse andere Tiere aus Afrika. Doch es ist wirklich nicht damit zu vergleichen diese majestätischen Tiere in freier Natur zu beobachten. Denn diese Tiere kennen keine Menschen, keine Fahrzeuge - betrachten uns als seltsames Tier. Sie sind daher neugierig, aber auch auf der Hut und stetig bereit ihre Herde mit dem Leben zu verteidigen.

Gerade wenn Jungtiere dabei sind kann es passieren das Elterntiere Fahrzeuge als Bedrohung sehen. In so Situationen sollte man schnell mit dem Gaspedal sein und einfach davon fahren. Denn auch solch eine Situation hatten wir einmal, als plötzlich aus dem Gebüsch Elefanten unseren Weg kreuzten. Doch dazu wann anders mehr.

Wir fahren eine Straße entlang die Richtung Nashorn Schutzgebiet führt und ich schau mich schon kaum noch aufmerksam nach Tieren um. Denn die Zeit die vergangen war, war so lang das ich nicht wirklich mehr dran glauben konnte noch viele Tiere zu sehen. 

Als ich plötzlich was sehe! 

Vollbremsung vom Fahrer!

Nachfolgend ist es schwer zu beschreiben wie diese Tiere mit ihren so auffälligen Musterungen tatsächlich unsichtbar werden konnten, aber so war es. Erst sahen wir nur eine Giraffe mitten auf einem Weg und dann plötzlich erkannten wir eine ganze Herde die im Gebüsch mit einem Jungtier nach Nahrung suchte.

Nach so ungefähr 10 Minuten fragt Said ob wir weiter könnten. Ich knipse noch ein paar mal, Jochen beobachtet die Tiere mit dem Fernglas und wir fuhren weiter. Said fängt an zu lachen, "Waren das jetzt 200 Aufnahmen von einem Tier? Es kommen noch eine Menge, keine Sorge." Ja, dachte ich mir, nach einer Stunde das erste Tier.. Ich glaube das wir nicht so viele sehen werden. Doch meine Gedanken behalte ich für mich. Zum Glück, denn um so tiefer es in den Park ging, um so lebendiger wurde es. 












Wer könnte da nicht die Zeit vergessen...

Das erste Tier ist etwas besonderes

Wir haben auf unserer Reise die unterschiedlichsten Tiere sehen dürfen, die in nachfolgenden Beiträgen noch gezeigt werden. Doch für mich ist die Giraffe seit dem etwas ganz besonderes. Dieses Tier eine Weile in seiner natürlichen Umgebung beobachten zu dürfen war überaus faszinierend und zutiefst beeindruckend.

Die Flecken, die Hörner, die Augen, die Ohren, der Kopf, die Hufe, die Beine, all das bekommt beim Vorbeigehen im Zoo meist wenig Aufmerksamkeit.. Während einer Safari ist der Fokus einfach ein völlig anderer.













Die Giraffe

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